Dienstag, 20 Juni 2017 12:21

Silikonfugen - aus unansehnlich mach neu

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Silikonfugen - aus unansehnlich mach neu Silikonfugen - aus unansehnlich mach neu fotolia©mekcar

Silikon ist ein gängiges Mittel, um Fugen im Sanitärbereich und der Küche abzudichten. Im Gegensatz zum Spritzacryl als plastischem Dichtstoff ist es wesentlich elastischer und dehnungsaktiv. Es wird in verschiedenen Farben oder auch durchsichtig angeboten.

Der Nachteil, den Silikon hat, ist die relativ schnelle Aushärtung im Lauf der Jahre, die auch mit einem Farbverlust einhergeht. Aus einer ehemals weißen Fuge wird dann gern eine vergilbte unansehnliche Abdichtung. Auch kann es sein, dass es seine Klebeeigenschaften verliert und die Silikonfuge sich vom Bestimmungsort löst. Und dann das nicht mehr tut, was sie soll - nämlich abdichten.

Hinzu kommt, dass Fugen insbesondere im Nasszellenbereich schimmelanfällig sind. Spätestens dann wird es Zeit, eine Erneuerung vorzunehmen. Mit Hilfe des richtigen Werkzeugs ist dies gar nicht so schlimm.

Als Erstes muss natürlich die alte Silikonfuge restlos entfernt werden. Mit Glück und wenn die Fuge beim Abziehen nicht durchreißt, können Sie sie in längeren Stücken einfach abziehen. Reste, und damit meinen wir wirklich alle Reste, können mit einem Fugenkratzer abgeschabt werden. Auch ein chemischer Silikonentferner hilft, die letzten Reste loszuwerden. Hat sich tatsächlich schon Schimmel gebildet, muss dieser gründlich behandelt werden. Schimmelsporen sind sehr ungesund und gehören komplett entfernt. Schimmelreiniger sollten Sie Zeit zum Einwirken geben, am besten über Nacht.

Im nächsten Arbeitsschritt kleben Sie den Bereich rechts und links der Fuge jeweils sorgfältig ab, sodass das Silikon sauber verarbeitet werden kann. Natürlich muss die Fugenbreite größer sein als die Breite des Spalts, den sie abdecken oder abdichten soll. Es empfehlt sich übrigens generell, auf eine gute Silikonqualität zurückzugreifen, um ein unnötig schnelles Aushärten zu vermeiden.

Das größte Problem beim Erneuern ist die ruhige Hand. Mittels einer Spritzpistole, in die man die vorher schräg angeschnittene Silikonkartusche einlegt, wird dieser Arbeitsschritt erheblich erleichtert. Den Abschluss bildet dann ein Silikonglätter, mit dem Sie die Fugen glatt ziehen können. Nun warten Sie noch 12 Stunden, bis das Silikon ausgehärtet ist, und können anschließend Ihr Bad oder Ihre Küche wie gehabt benutzen. Viel Spaß beim Renovieren!

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